Stadt Krems will energieautark werden. Jahrestagung „Energieautarkie Krems 2025“ legte Umsetzungskonzept der Energieexperten für Energiewende vor

Krems, die neue Stadtregierung, will die Energiewende einleiten. Krems soll ab dem Jahr 2025 energieautark sein und seinen Energiebedarf zu 100 Prozent aus regionalen Erneuerbaren Energien decken. Bei der 1. Jahreskonferenz „Energieautarkie Krems 2025“ vor einer Woche wurde das Umsetzungskonzept präsentiert.
Energieautarkie 2025 Krems - 1. Jahreskonferenz im Kremser Ferdinand-Dinstl-Saal
Jahrestagung „Energieautarkie Krems 2025“ (vlnr): Christian Hager (Kremser Bank), Umwelt-Gemeinderat Ernst Surböck, Otmar Schlager (Energieexperte / Energieagentur der Regionen), Krems Bürgermeister Reinhard Resch, Umwelt-Stadtrat Albert Kisling, Gerald Sam (HTL Krems), Peter Molnar (Energieexperte / Klimabündnis Österreich) und Christian Braun (Magistrat Krems)

Krems, die neue Stadtregierung, will die Energiewende einleiten. Krems soll ab dem Jahr 2025 energieautark sein. Schrittweise umgesetzt soll der Energiebedarf von Krems dann zu 100 Prozent durch regionale Erneuerbare Energien gedeckt werden.

Jahrestagung „Energieautarkie 2025“ – Umsetzungskonzept präsentiert

Bereits vor einem Jahr begannen die Vorarbeiten zur Energieautarkie in Krems. Am Freitag voriger Woche wurden nun erste Planungen und Er­gebnisse vorgestellt – bei der 1. Jahrestagung „Energieautarkie 2025“ im Kremser Ferdinand-Dinstl-Saal.

„Nach einem Jahr der intensiven Vorbereitung können wir nun ein Um­setzungskonzept zur Energiewende in Krems präsentieren“, sagte der neue Umwelt-Stadtrat Albert Kisling (SPÖ). Kisling und der vormalige Gemeinderat Hans Mühleder (ÖVP) hatten die Idee maßgeblich voran­getrieben.

Schrittweise erreichbar mit Maßnahmenbündel: Energiesparen und Erneuerbare Energien

Das Umsetzungskonzept für die Energieautarkie der Stadt Krems ist von den bekannten Energieexperten Otmar Schlager (Energieagentur) und Peter Molnar (Klimabündnis Österreich) erarbeitet worden. Es sieht eine schrittweise Umsetzung vor. Und ein Maßnahmenbündel, um die Ener­gieautarkie zu erreichen.

Erstens Energieeinsparung: Der Wärmebedarf in den Gebäuden der Stadt Krems lässt sich durch Wärmedämmung, energieeffizientere Haustechnik und Schulungen um die Hälfte reduzieren. Zweitens: Ausbau der Erneuerbaren Energie direkt in Krems – durch die Errichtung von Photovoltaik, Solarwärme und Geothermie-Anlagen auf dem Stadtgebiet.

Bgm. Reinhard Resch: „Die Zukunft der Stadt liegt in unseren Händen“

Das große Ziel ist, Krems mit der Energieautarkie von fossiler Energie unabhängig zu machen und zum Klimaschutz beizutragen. Zugleich, ist hinzuzufügen, würde die Energieautarkie erhebliche Kosteneinspa­rungen für die Stadt bringen und somit Finanzmittel für andere Zwecke frei machen. Und der Umbau zur Energieautarkie würde der regionalen Wirtschaft starke Impulse geben (Wärmedämmung, Anlagenbau usw.).

„Die Zukunft der Stadt liegt in unseren Händen. Nur gemeinsam können wir ein so ehrgeiziges Ziel wie die Unabhängigkeit von fossilen Brenn­stoffen erreichen“, betonte Krems‘ neuer Bürgermeister Reinhard Resch, der Politik, Wirtschaft und Bürger auf breiter Basis in die Umsetzung der „Energieautarkie 2025“ einbinden will.

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Foto: © Stadt Krems
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