Meldungen:
21.2.12
Die “Gärten Niederösterreichs” sind sehr gefragt – Rosen- und Barockfeste beim “2. NÖ Gartensommer” 2012
Niederösterreichs Gärten veranstalten den Gartensommer 2012

Insgesamt 3,1 Mio. Gäste kamen im Vorjahr in die „Gärten Niederösterreichs“. Auch heuer wird es einen „NÖ Gartensommer” geben – mit Picknicks, Rosen- und Barockfesten von Juni bis September in den inzwischen 33 Schaugärten Niederösterreichs, das sich als „Gartenland Mitteleuropas” weiter etabliert.

… [weiter lesen]


20.2.12
Doku-Film zum Weinviertel: “Heil Hitler – Die Russen kommen” von Simon Wieland – im Kino im Kesselhaus Krems
Die Russen kommen, Filmbild Kummer

Das Kino im Kesselhaus zeigt am 29. Februar den sehenswerten Doku-Kinofilm über das Weinviertel „Heil Hitler – Die Russen kommen“. Er erzählt die traumatischen Erlebnisse des Kriegsendes aus Sicht der Bevölkerung im Weinviertel – Geschichte „von unten” zwischen Hakenkreuz und Sowjetstern.

… [weiter lesen]


17.2.12
magzin-literaturtipp: “Josef Haslinger: Jáchymov” – vom vergessenen Terror des Kommunismus in der CSR
Der Schriftsteller Josef Haslinger, im Waldviertel / Niederösterreich geboren

Josef Haslinger hat mit „Jáchymov“ einen neuen Roman vorgelegt, der vom Terror der kommunistischen Machtübernahme in Osteuropa und der Tschechoslowakei (CSR) 1947/48 erzählt. Der tschechische Eishockey-Nationaltorwart wird des Hochverrats angeklagt und ins Arbeitslager „Jáchymov“ verschleppt. Wolfgang Kühn stellt das Buch vor.

… [weiter lesen]


16.2.12
Krems’ Stadtrat Erwin Krammer von Wirtschaftsminister Mitterlehner ausgezeichnet
Ehrung des Wirtschaftsstadtrats Erwin Krammer durch Bundesminister Reinhold Mitterlehner

Krems’ Stadtrat für Wirtschaft, Erwin Krammer, wurde von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner für seine Beiträge zu qualitativer Architektur und nachhaltigem Bauen ausgezeichnet.

… [weiter lesen]


15.2.12
Anti-Piraterie-Abkommen ACTA wird auch von Journalisten abgelehnt
Urheberrecht - Schutz geistigen Eigentums

Auf Ablehnung stößt das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen ACTA auch beim Österreichischen Journalisten Club (ÖJC). Es sei ein „Copyright-Abkommen im schlechtesten amerikanischen Sinn“, einseitig, schwammig und unsachlich, kritisiert Fred Turnheim, der Präsident des Journalisten-Verbands ÖJC.

… [weiter lesen]


14.2.12
Ein Fünftel aller Firmengründungen findet in NÖ statt – schon 43 Prozent Frauen bei den Jungunternehmern
Frauen als Unternehmerinnen

Jede fünfte österreichische Unternehmensgründung findet in Niederösterreich statt. Zu 43 Prozent durch Frauen. Die meisten Gründungen haben dauerhaften Bestand, sagt Dieter Bader, Geschäftsführer des Gründerservice NÖ, zu magzin.at.

… [weiter lesen]


13.2.12
China-Studienreise der Donau-Universität Krems im März – nach Shanghai und Hangzhou
China Flagge

Die Donau-Universität Krems veranstaltet Mitte März eine Studienreise nach China in die Wirtschaftsmetropolen Shanghai und Hangzhou. Exkursionen und Vorträge sollen dabei ein kompaktes Wissen über Chinas Wirtschaft, Politik, Arbeits- und Lebenskultur vermitteln.

… [weiter lesen]


10.2.12
magzin-literaturtipp: “Mieze Medusa: Mia Messer” – a sympathy for a femal devil
Mieze Medusa Cover-Ausschnitt Mia Messer

Die Hiphopperin Mieze Medusa, Co-Organisatorin der „Textstrom-Poetry Slams“ im Wiener Szenelokal rhiz, veröffentlichte jetzt ihren zweiten Roman „Mia Messer“. Aus feministischen Motiven wird darin die Heldin zur raffinierten Kunstdiebin. Mieze Medusa liest demnächst in Krems.

… [weiter lesen]


9.2.12
Aber LALO! Faschingssitzung der Langenloiser Narren am Faschingsdienstag
LALO 2012 - Faschingssitzung Langenlois

In Langenlois wird noch Fasching gefeiert. Die Langenloiser Faschingsgilde LALO lädt am Faschingsdienstag zur närrischen Faschingssitzung. Bei gutem Wetter werden an die 1000 Gäste erwartet.

… [weiter lesen]


8.2.12
Tunesiens Botschafter auf Gastbesuch in St. Pölten bei Bürgermeister Stadler
Tunesiens Botschafter im Rathaus St. Pölten

Zu Besuch in St. Pölten war vor zehn Tagen der neue Botschafter Tunesiens in Österreich, Mohamed Samir Koubaa. Er informierte Bürgermeister Matthias Stadler über die aktuelle Lage in Tunesien, wo mit der „Jasmin-Revolution” im Jänner 2011 der „Arabische Frühling” begann.

… [weiter lesen]


7.2.12
“7. Zukunftskonferenz” in Krems in zwei Wochen – Bildung als Hauptthema
Steiner Tor in Krems

Am 25. Februar findet in Krems die 7. Zukunftskonferenz statt. Thema ist Bildung und Krems als Bildungsstadt. Welche Wege sind einzuschlagen, um den Bildungsstandort für die Zukunft weiterzuentwickeln? Experten, Bürger und Projektgruppen diskutieren miteinander.

… [weiter lesen]


6.2.12
DUK-Veranstaltung: “Online-Musikrechte in Europa”, Buchpräsentation von Rainer Rainer
Lautsprecheranlage

In der „Music Business Lounge“ der Donau-Universität Krems (DUK) präsentiert am Mittwoch der Musiker und Produzent Rainer Rainer sein neues Buch „Erwerb von Online-Musikrechten in Europa“ (Gabler Verlag).

… [weiter lesen]


2.2.12
Vorarlberg ist einsamer Spitzenreiter bei Elektro-Autos in Österreich
Elektroauto

Österreichs Bilanz bei Elektro-Autos bleibt ernüchternd. Nur 631 E-Cars wurden im Vorjahr in ganz Österreich neu zugelassen. In NÖ nur 41. Allein das westlichste Bundesland, Vorarlberg, macht große Fortschritte. Jeder 50. Neuwagen ist dort schon elektrisch.

… [weiter lesen]


1.2.12
Aktives Altern als positives Potenzial fördern – Sozialminister Hundstorfer mit neuem “Bundes-Seniorenplan”
Sozialminister Rudolf Hundstorfer

Eine „neue Kultur aktiven Alterns” will Sozialminister Rudolf Hundstorfer mit seinem neuen „Bundesseniorenplan” fördern, den er gestern der Bundesregierung in Wien vorlegte. 2012 ist das „Europäische Jahr für aktives Altern und Generationen-Solidarität”.

… [weiter lesen]


31.1.12
Niederösterreichs Alpin-Skigebiete in Top-Form – “Wintercard NÖ”-Skipass in allen Regionen gültig
Skisaison in den Alpen Niederösterreichs

Kurz vor Beginn der Semesterferien melden Niederösterreichs Alpin-Schigebiete gute Schneelage und ideale Pistenverhältnisse. Für alle sieben Top-Skigebiete gibt es die “Wintercard NÖ” als übertragbaren Skipass.

… [weiter lesen]


30.1.12
Kaurismäkis Dokufilm “Mama Africa – Miriam Makeba” im Kino im Kesselhaus in Krems
Miriam Makeba - Mama Africa

Das Kino im Kesselhaus in Krems bringt Mika Kaurismäkis filmisches Porträt der farbigen südafrikanischen Sängerin Miriam Makeba. Mit ihrer Musik und ihrem Widerstand gegen das Apartheid-Regime in Südafrika wurde sie in den 1960er Jahren zur „Stimme Afrikas”.

… [weiter lesen]


Land NÖ bei “e-mobility conference” in Graz vertreten
e-mobility conference 2012 in Graz

Bis 2020 will NÖ den Anteil der Elektromobilität „merklich steigern”, sagte NÖ-Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei der „e-mobility conference” letzte Woche in Graz.

… [weiter lesen]


26.1.12
magzin-literaturtipp: “Milena Michiko Flasar: Ich nannte ihn Krawatte” – eine gebürtige St. Pöltnerin im Verlag Klaus Wagenbach
Milena Michiko Flasar, Schriftstellerin, in St. Pölten geboren

Die 1980 in St. Pölten geborene Schriftstellerin Milena Michiko Flasar hat japanisch-österreichische Eltern. Ihr nun drittes Buch – soeben im renommierten deutschen Wagenbach-Verlag erschienen – erzählt wunderschön poetisch-traurig die Geschichte zweier ungleicher Männer.

… [weiter lesen]


25.1.12
St. Pölten im Tourismus erfolgreich – neuer Gästerekord im Jahr 2011
Willkommen in St. Pölten - Bildausschnitt

Die NÖ-Landeshauptstadt St. Pölten hat im Vorjahr touristisch kräftig zugelegt. Die Nächtigungen sind gegenüber 2010 um 4,1 Prozent gestiegen. Besonders die Musik- und Sport-Großveranstaltungen und Tagungen und Seminare haben zum Tourismus-Zuwachs beigetragen.

… [weiter lesen]


24.1.12
Neue Tourismusrekorde von Krems und der Wachau im Jahr 2011
Tor zur Wachau - das neue Schifffahrts- und Welterbezentrum in Krems

Das fünfte Jahr in Folge konnte Krems seine Nächtigungszahlen auch 2011 erfolgreich weiter steigern. Erfreulich ist auch die Entwicklung in der Gesamtregion Wachau – Nibelungengau – Kremstal mit einem starken Tourismus-Plus von 7 Prozent.

… [weiter lesen]


23.1.12
Der “1. NÖ Trachtenball” im Schloss Grafenegg steht kurz bevor
1. NÖ Trachtenball am 27. Jänner 2012 - im Schloss Grafenegg

Schloss Grafenegg ist der reizvolle Ort des „1. NÖ Trachtenballs“ am kommenden Freitag. Unter dem Motto „Wir tragen Niederösterreich“ werden rund 2000 Gäste erwartet. Veranstalter ist die Volkskultur NÖ in Kooperation mit der NÖ Dorf- und Stadterneuerung.

… [weiter lesen]


19.1.12
magzin-literaturtipp: “Franz Schuh: Der Krückenkaktus. Erinnerungen an die Liebe, die Kunst und den Tod”
Franz Schuh - österreichischer Philosoph und Essayist

Unter dem bezeichnenden Titel „Der Krückenkaktus“ hat der große österreichische Philosoph und Essayist Franz Schuh einen weiteren literarischen Meilenstein vorgelegt. Er liest am 26. Jänner in Krems.

… [weiter lesen]


Der “Climate Star” prämiert die besten Klimaschutz-Projekte – Einreichung für NÖ-Klimabündnis-Gemeinden ab jetzt
NÖ-Umweltlandesrat Stephan Pernkopf

Zum fünften Mal wird heuer der „Climate Star“ vergeben für die besten Klimaschutz-Projekte unter den Klimabündnis-Gemeinden Niederösterreichs. Einreichungen sind ab jetzt bis 20. Februar möglich.

… [weiter lesen]


17.1.12
DUK-Seminar “Personal Branding – digitale Kompetenzportfolios” für Lehrende im Bildungsbereich
Die Bedeutung digitaler Medien in der Bildung wächst.

Digitale „eKompetenz-Portfolios” für berufliche Bewerbungen werden für Lehrende im Bildungsbereich immer wichtiger. Die Donau-Universität Krems (DUK) startet daher Ende Februar das berufsbegleitende Seminar „Personal Branding – Kompetenzportfolios für die Lehre“.

… [weiter lesen]


Neunkirchen ist die 30. Fairtrade-Gemeinde in Niederösterreich
Fair Trade hilft den Entwicklungsländern

Neunkirchen ist seit voriger Woche die jüngste „Fairtrade-Gemeinde“ Niederösterreichs. Die Vorbildwirkung der Gemeinde soll mehr Menschen “zum bewussten Einkauf” bei importierten Lebensmitteln bringen, sagte NÖ-Landesrat Stephan Pernkopf.

… [weiter lesen]


16.1.12
Japan: Nur noch 5 von 54 Atommeilern in Betrieb – keine Stromengpässe
Gegen Atomkraft

Nach Abschaltung eines weiteren Kernkraftwerks – Ikata 2 – sind in Japan nur noch 5 von 54 Atomreaktoren in Betrieb. Trotz kalten Winters gibt es keinerlei Stromengpässe – für Greenpeace ein Beweis, dass auch Japan auf Atomstrom verzichten kann.

… [weiter lesen]


12.1.12
Stadtbücherei St. Pölten: Christine Nusterer übernimmt die Leitung
Christine Nusterer ist neue Leiterin der Stadtbücherei St. Pölten

Seit 2008 bereits Mitarbeiterin der Stadtbücherei St. Pölten löste Christine Nusterer heute Rudolf Windhör als Leiter der Stadtbücherei ab.

… [weiter lesen]


10.1.12
Stift Klosterneuburg, Museen Essl und Gugging kooperieren – neues k3-Kombiticket
K3 - Klosterneuburg3 - bei der Wiener Ferienmesse 2012

Stift Klosterneuburg, Essl Museum und museum gugging haben sich zur Tourismus-Marke „K3 – Klosterneuburg3“ zusammengeschlossen und bieten ab jetzt ein Kombi-Ticket. Sie sind auch gemeinsam auf der Wiener Ferienmesse vom 12. bis 15. Jänner vertreten.

… [weiter lesen]


9.1.12
Hauptstadtball 2012 in St. Pölten – gelungen, ausgelassen, ausverkauft
Hauptstadtball 2012 St. Pölten

Der diesjährige Hauptstadtball in St. Pölten am vergangenen Samstag war mit 5500 Gästen wieder ein voller Erfolg.

… [weiter lesen]


4.1.12
Feinstaub-Belastung in Österreichs Städten hat sich 2011 weiter verschärft
Straßenverkehr ist ein Verursacher von Feinstaub

An mehr als der Hälfte aller Messstellen in Österreich wurde 2011 die zulässige Feinstaub-Belastung überschritten. Gegenüber den Vorjahren hat sich die Luftqualität damit weiter verschlechtert. Besonders betroffen waren Graz und Wien. In Niederösterreich 23 Orte.

… [weiter lesen]



Österreichs Verbände der Erneuerbaren Energien mobilisieren gegen ÖMV-Schiefergasbohrung im Weinviertel

Ein striktes Verbot der ÖMV-Schiefergasbohrungen im Weinviertel fordern nun auch Österreichs Verbände der Erneuerbaren Energien - Biomasse, Windkraft, Photovoltaic, Solar und Kleinwasserkraft. Am 28. Februar veranstalten sie einen Infoabend in Wien zu den "enormen Umwelt- und Gesundheitsrisiken" der Schiefergasförderung, die sie als Rückschritt bei der Energiewende sehen.
Die Nutzung fossiler Energien geht zu Ende.

Fossile Energien werden immer knapper und teurer. Statt energisch zur Energiewende umzulenken, versucht die Erdölindustrie die letzten Reserven auszuquetschen. (Im Bild Erdölpumpen)

Ein striktes Verbot der Schiefergasbohrungen, die die ÖMV im Weinviertel bei Poysdorf plant, fordern nun auch Österreichs Verbände der Erneuerbaren Energien. Sie rufen alle Österreicher auf, die Petition der Bürgerinitiative „Weinviertel statt Gasviertel“ gegen das ÖMV-Gasprojekt zu unterschreiben.

Gemeinsame Forderung: Generelles Verbot und sofortiger Abbruch des ÖMV-Projekts

Dem Protest angeschlossen haben sich der Österreichische Biomasse-Verband, IG Windkraft, Photovoltaic Austria, Austria Solar, die Kleinwasserkraft Österreich sowie der Umweltdachverband. In einer gemeinsamen Presseerklärung stellten sie am Dienstag ihre zentrale Forderung klar: „Generelles Verbot der Schiefergas-Förderung in Österreich und damit ein sofortiger Abbruch des ÖMV-Projektes im Weinviertel!“.

“Enorme Umwelt- und Gesundheitsrisiken” – Info-Veranstaltung am 28. Februar in Wien

Auch nach Ansicht der Verbände der Erneuerbaren Energien bergen Schiefergas-Bohrungen „enorme Umwelt- und Gesundheitsrisiken“. Am 28. Februar veranstalten sie dazu in Wien einen öffentlichen Info-Abend mit Vorträgen internationaler Experten.

Sprechen wird dabei auch der ehemalige Bürgermeister der Stadt Dish in Texas, Calvin Tillman, der einen „Augenzeugenbericht“ über die Umweltschäden durch Schiefergas-Bohrungen in seiner Heimatstadt geben wird.

Ausbau Gasförderung bedeutet Rückschritt für Österreichs Energiewende

Die Verbände argumentieren außerdem, dass große Neuinvestitionen in fossile Energieträger, wie bei der geplanten Schiefergas-Förderung der ÖMV, einen Rückschritt für Österreichs Energiewende bedeuteten.

Die Klimaschutzziele, die für Österreich und die EU gelten, und die Energieversorgungssicherheit Österreichs könnten, so die Verbände, längerfristig ausschließlich durch den Ausbau Erneuerbarer Energien sichergestellt werden.

Greenpeace: alarmierende Methan-Emissionen bei Schiefergasförderung

Aber auch die Umweltorganisation Greenpeace fordert seit Wochen ein Verbot der ÖMV-Schiefergasbohrung im Weinviertel. Vor kurzem hat die Umweltorganisation eine alarmierende Neuberechnung vorgelegt.

Demnach entweichen bei Schiefergas-Bohrungen relativ hohe Mengen an klimaschädlichem Methan, das die Erderwärmung beschleunigt. Aufgrund solcher Leckagen brächte, so Greenpeace, die ÖMV-Schiefergasförderung im Weinviertel eine zusätzliche jährliche Klimabelastung von umgerechnet 30.000 Tonnen CO2.

Das wären mehr als die derzeit rund 22.000 Tonnen klimaschädlicher CO2-Emissionen, die der gesamte österreichische Verkehr pro Jahr produziert. Greenpeace beruft sich bei der Berechnung auf eine neue Studie, die kürzlich in der Zeitschrift „Nature“ vorgestellt wurde.

*********

Info-Abend der Verbände der Erneuerbaren Energien:
„Schiefergasförderung – Methoden und Risiken“
Datum: Dienstag, 28. Februar 2012
Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

weitere Infos zur Veranstaltung:
in unserem Veranstaltungskalender (hier anklicken)

Link zur Petition „Weinviertel statt Gasviertel”:
www.weinviertelstattgasviertel.at

Infos zur Veranstaltung und zum Thema:
www.biomasseverband.at
www.ig-windkraft.at
www.greenpeace.at

Foto: © raven – Fotolia.com



Die Landeshauptstadt St. Pölten boomt – 1,5 Mrd. Euro Investitionen, 43.000 Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und viel Dynamik

St. Pölten boomt. Über 1,5 Mrd. Euro werden derzeit investiert. Rund 43.000 Arbeitsplätze gibt es mittlerweile, bei 57.000 Einwohnern. „Wir blicken mit Zuversicht ins neue Jahr 2012. Die Zahlen unserer Wirtschaft sind sehr, sehr positiv“, erklärte St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler.
Rathaus St. Pölten - mit projiziertem Neujahrswunsch für 2012

Das Rathaus St. Pölten - mit lichtprojiziertem Neujahrswunsch. Viele Ideen, Dynamik und gute Stimmung in der NÖ-Landeshauptstadt.

St. Pölten boomt. Über 1,5 Mrd. Euro werden in der Landeshauptstadt Niederösterreichs derzeit investiert, laut Angabe des Magistrats St. Pölten. Rund 43.000 Arbeitsplätze gibt es mittlerweile in der Stadt an der Traisen. Die Einwohnerzahl ist angewachsen auf nun 57.000. Die Einnahmen St. Pöltens aus der Kommunalsteuer sind im Vorjahr 2011 abermals gestiegen, um 4,8 Prozent.

„Kerngesunde Wirtschaft – sehr positive Zahlen”

„Unsere Wirtschaft ist kerngesund“, erklärte St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler daher vor einer Woche bei einer Pressekonferenz zum Wirtschaftsneujahresempfang im Rathaus. „Wir blicken mit Zuversicht ins neue Jahr 2012. Die Zahlen unserer Wirtschaft sind sehr, sehr positiv.“

Ausbau der Innenstadt und Fußgängerzone

Ein ganzes Bündel an Neuerungen hat die Stadt St. Pölten in Gang gesetzt, legte Bürgermeister Stadler dar. In St. Pöltens Innenstadt entstehen neue Wohnungen und Geschäftslokale. Die Fußgängerzone wurde erweitert und ausgebaut. Wie Frequenzzählungen ergaben, hat die Anzahl der Passanten dort inzwischen deutlich zugenommen. Auch der Bau einer neuen Park&Ride-Anlage am Bahnhof, mit 200 Stellplätzen, soll der Innenstadt zugute kommen.

„Exzellente Entwicklung St. Pöltens” – der Großinvestor NV

„Es gibt eine exzellente Entwicklung in St. Pölten in den letzten zehn Jahren. Die Aufbruchstimmung und Dynamik ist in vielen Bereichen spürbar“, sagte Hubert Schultes, der Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung (NV), bei der Pressekonferenz.

Bgm Matthias Stadler und Hubert Schultes

St. Pöltens Bgm. Matthias Stadler (Mitte) und Hubert Schultes (re.), Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung, bei der Pressekonferenz im Rathaus. (Foto: © magzin.at)

Die NV ist einer der Großinvestoren in St. Pölten mit fünf Bauprojekten für 65 Mio. Euro. Das bedeutendste, das neue NV Center in der Domgasse in der Innenstadt, wird heuer im Sommer abgeschlossen. Ein sechstes Bauprojekt für 7 Mio. Euro – 46 neue Wohnungen in der Brunngasse – wurde gestern von der NV neu angekündigt.

Ein weiterer wichtiger Baubereich ist für St. Pölten die Revitalisierung der Linzer Straße. Ein Schüsselprojekt ist hierbei das geplante „LTEINS“ als neues, vierstöckiges Geschäfts-, Büro- und Wohnhaus am Linzer Tor, dem Südeingang zur Innenstadt.

St. Pölten als Tourismus- und Bildungsstadt

Auch der Tourismus in der Landeshauptstadt St. Pölten hat kräftig angezogen. Die Zahl der Nächtigungen ist im Jahr 2011 um 4,1 Prozent auf nun fast 150.000 gestiegen. Die Ankünfte sogar um knapp 8 Prozent.

Sehr beachtlich sind auch die Zahlen des Bildungsbereichs in St. Pölten. Ingesamt, alles mitgezählt, bestehen rund 60.000 Bildungs- und Ausbildungsplätze. An der Fachhochschule St. Pölten und an der „New Design University“ gibt es jetzt 2.500 Studierende. Der höchste Stand seit Beginn. Und ecopoint, der Wirtschaftsservice der Stadt St. Pölten, hat angefangen, die Kooperationen zwischen Schulen und der Wirtschaft zu intensivieren.

St. Pölten als attraktiver Betriebsstandort

Im Dezember 2012 soll die Hochleistungsstrecke der Westbahn in Betrieb gehen. Dadurch wird sich die Fahrtzeit mit der Bahn von St. Pölten nach Wien auf 22 Minuten verringern.

Darüber hinaus etabliert sich St. Pölten immer stärker als sehr attraktiver Logistik- und Betriebsstandort. „Allein im letzten Jahr haben wir 40 neue Mitarbeiter aufgenommen. Es war wirtschaftlich das beste Jahr unseres St. Pöltner Betriebsstandortes“, sagte Helmut Schwarzl, der Geschäftsführer von Geberit in St. Pölten-Pottenbrunn, die mittlerweile über 400 Mitarbeiter hier beschäftigt.

St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler

St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler: „Wir blicken mit Zuversicht ins neue Jahr 2012.” (Foto: © magzin.at)

Ein anderes Beispiel ist das 2011 neu eröffnete TechCenter von Egger in St. Pölten-Unterradlberg. Der Tiroler Konzern mit 6500 Mitarbeitern und 17 Produktionsstandorten in ganz Europa hatte sich wegen der guten Rahmenbedingungen für St. Pölten entschieden, um hier nun auch seinen Konzernbereich Forschung und Entwicklung mit dem TechCenter zu konzentrieren.

Hervorragende Infrastruktur, die weiter ausgebaut wird

St. Pölten hat durch Westbahn, A1 und S33 eine vorzügliche Infrastruktur und Verkehrsanbindung, die für Unternehmen erhebliche logistische Standortvorteile bietet. Durch den Ausbau des Bahnhofs und den Bau einer Güterzugumfahrung will St. Pölten seine Infrastruktur aber weiter verbessern.

Große freie Betriebsflächen – das Zukunftspotenzial für Wirtschaftswachstum

Und noch einen großen Trumpf hat St. Pölten: freie Betriebsansiedlungsflächen, die viel Platz für neue Unternehmen und Investoren bieten. Durch das neue Betriebsbaugebiet NÖ Central im Süden St. Pöltens sind 150 ha freier Betriebsflächen entstanden. Ingesamt stehen 210 ha gewidmeter Betriebsflächen für neue Betriebsansiedlungen zur Verfügung.

Um das in einer Relation zu verdeutlichen: Diese neuen, freien Betriebsflächen sind fast halb so groß wie alle bisherigen verbauten Betriebsflächen St. Pöltens. Das bedeutet enormes Zukunftspotential für das Wachstum der niederösterreichischen Landeshauptstadt – und damit der umliegenden Regionen.

*********

Foto ganz oben: © mss / Vorlaufer



Mit der Kraft von 4000 Mitarbeitern – der “Kremser Wirtschaftsbeirat” (KWB), eine innovative Stimme der Industrie und Wirtschaft in Krems

Rund 4000 Mitarbeiter zählen die Betriebe des „Kremser Wirtschaftsbeirats” (KWB), dem u.a. die Voest, Dynea, Fresenius, Stiefler, Mierka Donauhafen und Brantner angehören. Über Krems, die innovativen KWB-Projekte und die Notwendigkeit einer „massiven Zusammenarbeit von Krems und St. Pölten” sprach magzin.at mit Walter Stiefler, dem Leiter des KWB.

Donauhafen Krems

Krems – Mierka Donauhafen und Industriegebiet im Osten der Stadt

Der „Kremser Wirtschaftsbeirat“ (KWB) ist die Stimme der Kremser Industrie – genauer, von 33 Kremser Leitbetrieben aus Industrie, Produktionsgewerbe und, mittlerweile, auch andren Branchen. Viele sind gut bekannt: wie Voest, Dynea, Stiefler und Fresenius. Oder auch Mierka Donauhafen, Brantner, Pipelife, Exterstahl, Kemira, Chemfreight. Oder etwa auch Penn, das Bauunternehmen Franz Schütz, die Hydro Ingenieure und die Kremser Bank.

Rund 4000 Mitarbeiter in Krems und weltweite Konzernverbindungen

Geballte Wirtschaftskraft. Rund 4000 Mitarbeiter zählen die Betriebe des KWB in Krems. Sieht man auch ihre internationalen Konzernverbindungen, so sind das Unternehmen mit weltweit über 200.000 Beschäftigten, erklärt der Leiter des KWB, der Unternehmer Walter Stiefler, im Gespräch mit magzin.at.

Walter Stiefler, der Leiter des KWB

Walter Stiefler, Kremser Unternehmer und Leiter des KWB (Foto: © magzin.at)

Der KWB – eine Privatinitiative, „unpolitisch und überparteilich”

Der KWB ist ein freiwilliger Zusammenschluss, eine Privatinitiative, die betont, „unpolitisch und überparteilich“ zu sein. Es geht ihr um die Sache und die besseren Ideen. „Wir wollen gemeinsam mit der Kommune und dem Land etwas Positives schaffen: Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze“, sagt Stiefler. „Wir wollen nicht nur etwas haben, sondern auch etwas geben.“

Ein anderer wichtiger Aspekt des KWB sind die Synergieeffekte, die durch die Kooperation der KWB-Betriebe untereinander entstehen. Dazu gehört die Vernetzung der Betriebsfeuerwehren und Projekte wie der „Qualifizierungsverbund“, die gemeinsame „Lehrstellenbörse“ und der „Kremser Wirtschaftsgipfel”.

Der „Kremser Wirtschaftsgipfel” mit LR Petra Bohuslav – eine „gute Zusammenarbeit”

Schon drei Mal gab es bisher diesen „Kremser Wirtschaftsgipfel“, bei dem NÖ-Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav Gast der KWB-Betriebe war. Auch Krems Bürgermeisterin Inge Rinke und Kremser Stadträte nahmen daran teil.

„Man kann sagen, dass das eine sehr gute Zusammenarbeit ist“, so Walter Stiefler. „Die Frau Landesrat greift unsere Fragen auf. Erledigt sie schnell. Und ihre Antworten haben Hand und Fuß.“

Aktiv gegen den Fachkräftemangel – die KWB-„Lehrstellenbörse”

„Der Fachkräftemangel kommt nicht erst, der ist schon da“, betont Walter Stiefler. Ein sehr engagiertes Projekt des KWB ist daher die „Lehrstellenbörse“. Sie findet jetzt bereits zum 7. Mal statt. Dabei geht der KWB aktiv an Schulen und Schüler heran, um Fachkräftenachwuchs zu finden.

Krems Bgm Inge Rinke bei der Lehrstellenbörse des KWB

Krems Bgm. Inge Rinke (li.) bei der Lehrstellenbörse im Herbst 2011 (Foto: © magzin.at)

„Alle Ehre der Lehre“ hieß der Slogan der „Lehrstellenbörse“ zuletzt. „Bei den Betrieben setzt sich heute immer mehr die Meinung durch, dass man aktiv auf die Jugendlichen zugehen muss, dass man sie informieren muss, was es direkt hier vor Ort an Möglichkeiten, an Lehrstellen und Betrieben gibt“, erklärt Stiefler.

Mitarbeiter schulen und höher qualifizieren – der KWB-„Qualifizierungsverbund“

Ein weiteres kluges Projekt des KWB ist der „Qualifizierungsverbund“. Rund 560 Mitarbeiter aus acht Betrieben haben im Vorjahr Mitarbeiterschulungen besucht, die der Verbund organisierte. In Zusammenarbeit mit dem AMS Krems und mitfinanziert auch von der EU.

„Auch das ist ein Mittel gegen den Fachkräftemangel, die Mitarbeiter weiterzuqualifizieren“, weiß Walter Stiefler. Jetzt im Februar startet der „Qualifizierungsverbund“ des KWB sein zweites Jahresprogramm mit nun bereits zwölf teilnehmenden Betrieben.

Industrie Krems - Bahn auf dem Werksgelände

Das Industriegebiet Krems verfügt über eine sehr gute Infrastruktur.

Stiefler wünscht sich „massive Zusammenarbeit von Krems und St. Pölten”

Der KWB agiert in Krems. Aber die Wirtschaftskraft seiner Betriebe ist von der Entwicklung der Gesamtregion betroffen. Dafür besteht ein klares Bewusstsein. „Ich wäre schon lange dafür, dass Krems und St. Pölten massiv zusammenarbeiten“, sagt Walter Stiefler mit großem Nachdruck.

Nur 25 Kilometer trennten beide Städte – St. Pölten und Krems. „Die haben so viel gemeinsam. Und die einen die Westbahn, die andern die Donau mit Hafen. Das gehört ja verknüpft, das liegt auf der Hand“, argumentiert Stiefler.

Eine starke Zusammenarbeit von St. Pölten und Krems oder nicht, das ist wohl eine der strategischen Schlüsselfragen der Zukunft des Zentralraums NÖ, die Walter Stiefler nicht herunterspielt, sondern mutig anspricht: „Mir gefällt diese Konkurrenzsituation beider Städte überhaupt nicht, die ja noch oft geschürt wird.“

„Nicht nur nehmen, sondern geben” – Betriebsfeuerwehren, eine Schule für die Jugendlichen

„Wir wollen nicht nur nehmen, sondern geben“, beschreibt Stiefler, wie schon gesagt, die Philosophie des Kremser Wirtschaftsbeirats. Ein weiteres interessantes Projekt in diesem Sinne ist die gemeinsame Betriebsfeuerwehr von neun KWB-Betrieben.

Ihre Betriebsfeuerwehren sind vernetzt, füreinander einsatzbereit, aber auch einsatzbereit für Notfälle in der Kommune. Aber das sei selbstverständlich, sagt Stiefler. Die eigentlich besonderen Synergieeffekte ergäben sich, so Stiefler, durch die gemeinsame Ausbildung der Betriebsfeuerwehren.

Aber es geht noch um mehr: Die beteiligten KWB-Betriebe geben allen jungen Mitarbeitern die Feuerwehrgrundausbildung. „Das ist nicht nur für unsere Betriebe wichtig und wertvoll, sondern auch für die Jugendlichen selbst und für die Kommunen, wo sie zuhause sind.“ Das fördere auch die Selbständigkeit der Jugendlichen und ihre Charakterbildung.

„Wenig Bezug der Bevölkerung zur Wirtschaft” – das einstige Schattenleben der großen Industrie in Krems

Kremser Industrie bei Nacht

Die Kremser Industrie produziert für internationale Märkte.

Durchaus aufschlußreich ist auch die Entstehung des KWB, den Walter Stiefler vor sieben Jahren gründete. Zweierlei war damals der Anlass: „Mir war aufgefallen, dass in der Bevölkerung sehr wenig Bezug zur Wirtschaft vorhanden ist“, erinnert sich Stiefler. „Und dass das Verständnis wenig ausgeprägt war, dass eine Kommune auch Betriebe braucht“, um Einkommen und Arbeitsplätze zu haben.

„Ich denke, das sich das jetzt schon wesentlich geändert hat“, betont Walter Stiefler mit Blick auf heute. Zur Stadt Krems bestehe ein sehr guter Kontakt. „Er war am Anfang auch schon gut. Und jetzt ist er breit gefächert.“

KWB hilft der Stadt Krems gerne – Betriebsansiedlungspolitik und vakante Konzernzentralen für Krems?

Gerne, unterstreicht Walter Stiefler, stellt der KWB seine Expertise auch der Stadt Krems zur Verfügung. Zum Beispiel bei der Betriebsansiedlungspolitik. „Wir haben uns als einen Schwerpunkt gesetzt“, so Stiefler, „die Kremser Kommune bei der Ansiedlungspolitik zu unterstützen, den wir noch ausbauen wollen.“

Gute Chancen für Krems, sozusagen eine Gunst der Stunde, sieht Stiefler aktuell bei der Frage der Ansiedlung von Konzernzentralen. „Es gibt ein paar Konzernzentralen in Krems, aber bei manchen Konzernen mit Kremser Betrieben sind sie vakant. Die überlegen, ob sie mit ihrer Zentrale nach Krems kommen.“

Vorschläge und Wünsche an die Kremser Politik

Für den KWB ein guter Ausgangspunkt, um gemeinsam mit der Stadt zu handeln. „Kommune plus Wirtschaftsbeirat aktiv mit dem betreffenden Betrieb werben für Krems, dass die Zentrale hierher kommt – das halte ich für einen griffigen Punkt“, sagt Stiefler.

Und ein paar Vorschläge hat Walter Stiefler für Krems: die verstärkte Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden, um Kosten durch Synergien einzusparen. Ähnliches auch für den Fußball. Und ein paar Wünsche: einen eigenen Wirtschaftsempfang von Bürgermeisterin Inge Rinke im Kremser Rathaus. Und Wirtschaftsreisen der Kremser Industrie mit ihrem Stadtoberhaupt, um gemeinsam Märkte und Investoren zu umwerben. Ganz so, wie St. Pölten es schon macht.

*********

weitere Infos zum Wirtschaftsstandort und zur Industrie Krems finden Sie in unseren Artikeln:

Kremser Industrie

Fotos: soweit nicht anders gekennzeichnet: zVg Stadt Krems; Foto Artikelende: zVg Dynea


Logo Moderne Region magzin.at