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Meldungen:
16.5.12
“Lineares Universum” – Licht-Klang-Installation des Berliners Hans Peter Kuhn im Klangraum Minoritenkirche Krems
Lineares Universum - Hans Peter Kuhn - Licht-Klang-Installation, Klangraum Krems

Ab 25. Mai ist im Klangraum Minoritenkirche Krems eine Licht-Klang-Installation von Hans Peter Kuhn zu sehen: “Lineares Universum”. 60 Leuchtstoffröhren und 60 Lautsprecher – wie Galaxien des Universums. Der international gefragte Klangkünstler aus Berlin wird an der Eröffnung der Installation am Vorabend in Krems teilnehmen.

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15.5.12
Franz Gunacker als neuer Erster Vizebürgermeister St. Pöltens angelobt
Franz Gunacker als Vizebürgermeister angelobt von LH Erwin Pröll

St. Pöltens neuer Erster Vizebürgermeister, Franz Gunacker (SPÖ), ist heute von Landeshauptmann Erwin Pröll angelobt worden. Gunacker ist Nachfolger von Susanne Kysela, die im Februar überraschend vom Amt zurückgetreten war.

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14.5.12
Der ausgestorbene Habichtskauz wird wieder heimisch – Elf Brutpaare in Niederösterreich geortet
Habichtskauz - eine der großen Eulen-Arten

Der Habichtskauz, aus der Familie der Eulen, ist in die heimischen Wälder zurückkehrt. Jahrzehntelang galt er in Österreich als ausgestorben. Elf Brutpaare sind heuer in Niederösterreich geortet worden – ein Erfolg des Projekts zur Wiederansiedlung, das NÖ und Wien gemeinsam betreiben, unter Leitung der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

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11.5.12
magzin-literaturtipp: “Emily Walton: Mein Leben ist ein Senfglas” – als Poppy Simmons England verließ und nach Österreich kam
Emily Walton

Die 1984 in Oxford geborene Emily Walton hat im Wiener Proverbis Verlag ihren Debütroman „Mein Leben ist ein Senfglas“ veröffentlicht. Walton, die in Wien lebt, erzählt vom Mädchen Poppy Simmons, das mit ihrer Familie England verlässt und nach Österreich „verpflanzt“ wird.

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10.5.12
Wo Sowjet- und US-Generäle am 8. Mai 1945 sich erstmals trafen – Ausstellung “Erinnerung.Ereignis.Kunst” in der Friedensgemeinde Erlauf bei Melk
Erlauf bei Melk - Friedensdenkmal von Jenny Holzer

Erlauf bei Melk, 8. Mai 1945: Der Zweite Weltkrieg ist in Europa zu Ende. Die Generäle der Sowjet- und der US-Armee treffen in Erlauf erstmals aufeinander. Am kommenden Samstag wird dort die Ausstellung “Erinnerung. Ereignis. Kunst” eröffnet – von NÖ Kultur, Kunst im öffentlichen Raum. Die Themen der Ausstellung: Geschichte, Ereignisse, Gedenkkultur und Kunstprojekte.

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9.5.12
Donaufestival Krems erfolgreich “ins Paradies gekommen”: 14.600 Besucher aus 24 Ländern
Hotel Modern: Seaplane Mothership - Donaufestival Krems 2012

Trotz Nörgelei vereinzelter Medien: Das heurige Donaufestival in Krems war ein großer Erfolg. 14.600 Besucher pilgerten an letzten beiden Wochenenden zum großen Avantgarde-Festival nach Krems. Über 3.000 mehr als im Vorjahr 2011.

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8.5.12
Alpine Weltmusik, bayrischer Folk – “Fei Scho” spielt in Krems, Haus der Regionen
Fei Scho, bayrische Weltmusik - im Haus der Regionen Krems

Die Musikgruppe „Fei Scho“ spielt am Donnerstag im Haus der Regionen in Krems. Ein echter Geheimtipp „alpiner Weltmusik“ aus Bayern, d.h. weltoffener, avancierter Volksmusik, virtuos, vielseitig instrumentiert, leichtfüßig und gewitzt, die bayrisch-ländliche Musik zu Folk macht.

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7.5.12
Die Kunst des aktiven Alterns – “age company” und “Montag AKTion” beim Kulturabend der Langenloiser Höfe
Die "age company" zeigt ihre neueste Performance "Achtung Deadline".

Die „age company“ tanzt in Langenlois am kommenden Samstag – beim ersten Abend der „Kultur in Langenloiser Höfen“, der vor Augen führen will, wie aktives Altern jetzt und in Zukunft aussehen soll. Nämlich kreativ und anders als bisher. Zudem zeigt an dem Abend die „Montag AKTion“ Akte und Portraits älterer Menschen.

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4.5.12
St. Pöltens Kabarettstar Alexander Bisenz – Jubiläumsausstellung “Bisenz schlussbledoje” im Stadtmuseum
Alexander Bisenz - Jubiläumsausstellung im Stadtmuseum St. Pölten

Vom tingelnden Zauberkünstler zum Kabarettstar – St. Pölten feiert Alexander Bisenz, der 50 Jahre alt wird, mit der Ausstellung “Bisenz – schlussbledoje” im Stadtmuseum. Zu sehen ist sie vom 11. Mai bis 7. Oktober.

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3.5.12
Greenpeace-Protestaktionen gegen Shell-Erdölbohrungen in der Arktis
Rettet die Arktis - Greenpeace-Aktion gegen Shell

Laut Greenpeace ist der Erdölkonzern Shell gerade dabei, als erster die Erdölvorkommen der Arktis anzutasten. Vier Schiffe sind ausgelaufen, um mit Bohrungen zu beginnen. “Wir stehen an einem Scheideweg”, so Greenpeace. Heute gab es Protestaktionen gegen Shell auf offener See.

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2.5.12
Working Poor: Armut trotz Erwerbsarbeit betrifft 200.000 Menschen in Österreich. Armutskonferenz appelliert
Verborgenes Thema: Armut

Die “Armutskonferenz” mahnt an: Für viele Menschen in Österreich reiche trotz Erwerbsarbeit der Verdienst nicht aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Rund 200.000 Personen in österreichischen Haushalten seien davon betroffen.

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27.4.12
Großes “Naturgartenfest” auf der Schallaburg – rund ums Mostobst
Schallaburg in Niederösterreich - Schaugarten

Nächste Woche ist „Großes Naturgartenfest“ auf der Schallaburg bei Melk, vom 5. bis 6. Mai, für Familien, Kinder und Gartenfans. Das Mostobst steht diesmal im Mittelpunkt. Es gibt Musik, Kinderprogramm und Beratung und Workshops zum naturnahen Gärtnern. Und die gute Gelegenheit, die Ausstellung „Goldenes Byzanz“ zu besuchen.

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26.4.12
Fast 2000 Mädchen beim heutigen “Girls Day 2012″ in Niederösterreich
Girls Day 2012 an der Donau-Universität Krems

Der „Girls Day 2012“ hat heute stattgefunden. In NÖ besuchten fast 2000 Schülerinnen rund 90 Betriebe und Forschungseinrichtungen, um technische und naturwissenschaftliche Berufe kennenzulernen. Der „Girls Day“ soll zum Umdenken bewegen, da zu viele Mädchen sich immer noch an „traditionellen“ Frauenberufsbildern orientieren.

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25.4.12
Sonnentor feiert sein großes “Bio-Bengelchen Frühlingsfest”
Drachenauftrieb beim Sonnentor Frühlingsfest

Das Sonnentor feiert sein großes „Bio-Bengelchen Frühlingsfest“. Am Sonntag, 6. Mai, in Sprögnitz. Die Kräuter erwachen aus dem Winterschlaf, duften und bezaubern. Für Klein und Groß wartet ein buntes Programm: von Naschgärten, Duftklavier und Kräuter-ABC bis Ponyreiten, Malwettbewerb und Drachenauftrieb.

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24.4.12
Kremser Jazz: “Monday Session” mit dabei beim “International Jazz Day” der UNESCO am 30. April – That’s Jazz, Konzert, Salzstadl
Monday Session, Salzstadl Krems, Thats Jazz

“That’s Jazz” in Krems ist Partner der UNESCO beim “International Jazz Day” kommenden Montag, 30. April. Die Jazz-Session an diesem Tag – die “Monday-Session” – ist offizieller Beitrag Österreichs zum “1. Welttag des Jazz”, an dem weltweit Konzerte stattfinden. Die “Monday Sessions” sind Bühne für die Jungjazzer, die Thats Jazz in Krems stark fördert. Gespielt wird ab 19.30 Uhr im Salzstadl.

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23.4.12
St. Pöltens Rockbands trumpfen auf – “The Best of Golden Age – Rockin’ all over St. Pölten”
Rockin' all over St. Pölten

„Alte Herren“ sind sie schon, nach eigenen Worten – die Köpfe der vier großen Rock-Bands der “Golden Age Generation” in St. Pölten. Am Freitag Abend treten sie gemeinsam auf, um groß, wild und phantastisch zu rocken. Ganz nach dem Motto: lebe wild und gefährlich. “Rockin’ all over St. Pölten – Best of Golden Age”. Der Erlös des Abends geht an JUMP, die Jugendnotschlaftstelle in St. Pölten.

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20.4.12
Büste des “Kremser Schmidt” am Schürerplatz in Krems-Stein bald wieder “in schönstem Licht”
"Kremser Schmidt" - Büste in Stein-Krems am Schürerplatz

Am Schürerplatz in Krems-Stein steht seit 1994 eine Büste des “Kremser Schmidt”, des herausragenden österreichischen Malers des Spätbarock Martin Johann Schmidt, der 1718 in Grafenwörth geboren wurde und 1801 in Stein bei Krems verstarb. Die Fassade hinter dem Denkmal wird jetzt erneuert.

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19.4.12
Die Bühnenwirtshäuser feiern ihren “Welttag” – volles Programm an zehn Orten von Zwettl bis Amstetten und Mistelbach
Auch Kultband Alkbottle spielt beim Welttag der Bühnenwirtshäuser

Niederösterreich hat den „Welttag der Bühnenwirtshäuser“ ausgerufen – für Freitag nächster Woche, 27. April. Alle zehn Bühnenwirtshäuser in NÖ – von Zwettl und Gutenbrunn über St. Pölten, Wieselburg bis Amstetten, Mistelbach, Mödling – werden an diesem Abend zugleich bespielt, um auf ihre wichtige Rolle als regionale „Nahversorger der Kultur“ aufmerksam zu machen.

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magzin-literaturtipp: “Andrej Kurkow: Der Gärtner von Otschakow” – magische Zeitreise eines feuchtfröhlichen Trinkers
Andrej Kurkow, urkainischer Autor - Foto: Wolfgang Kühn

Neues von Andrej Kurkow! Der ukrainische Autor zahlreicher Bestsellerromane hat soeben beim renommierten Diogenes Verlag einen neuen Roman veröffentlicht: „Der Gärtner von Otschakow“. Kurkow liest daraus am Freitag beim Kulturenfestival „Literatur & Wein“ auf Stift Göttweig.

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18.4.12
Großes Graffiti-Jam im Jugendzentrum Steppenwolf St. Pölten: Das “MaiJam2012″ – “rest in pieces”
Graffiti-Jam im Jugendzentrum Steppenwolf, St. Pölten

Graffiti an die Wand! Das Jugendzentrum Steppenwolf in St. Pölten macht ein großes Graffiti-Jam, vom 4.-6. Mai, mit Sprayern aus Österreich und Nachbarländern. „Rest in Pieces“ ist das „MaiJam2012“ betitelt, wo sich Künstler und kreative Jugendliche als sprayende „street artists“ zeigen und ausleben können.

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17.4.12
“Zukunftsfähig” statt “nachhaltig” – Architekturnetzwerk ORTE präsentiert den “Baukulturreport 2011″
Baukulturreport "zukunftsfähig" - ORTE, Architekturnetzwerk NÖ

Bei einer Veranstaltung des Architekturnetzwerk NÖ, ORTE, an der Donau-Universität Krems wird am kommenden Donnerstag der „Österreichische Baukulturreport 2011” vorgestellt und diskutiert – der erste Teil, das Thema „zukunftsfähig”.

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16.4.12
Der “Kamptaler Weinfrühling” ruft zu Heiterkeit und Weingenuss – Kamptaler Weinstraße feiert großes Frühlingsfest am 28.+29. April
Kamptaler Weinfrühling 2012

Der Kamptaler Weinfrühling ruft – 85 Winzer an der Kamptaler Weinstraße öffnen zwei Tage lang ihre Türen, am 28.+29. April, in Langenlois, Grafenegg, Hadersdorf, Gobelsburg, Straß, Schönberg, Zöbing u.a. Wirte und Vinotheken offerieren dazu ein Wein- und Kulturprogramm. In Schiltern sind Arche Noah und Kittenberger Erlebnisgärten offen.

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13.4.12
Gute Lehrlingsausbildung bei Geberit in St. Pölten – Bildungsministerin Claudia Schmied zu Besuch bei Geberit Österreich in Pottenbrunn
Bildungsministerin Schmied besuchte Geberit Österreich in St. Pölten

Bildungsministerin Claudia Schmied besuchte gestern das Geberit-Werk in St. Pölten. Vorgestellt wurde der Ministerin die breit gefächerte Lehrlingsausbildung. Geberit lege großen Wert auf gute Ausbildung, Gemeinschaft und Aufstiegschancen der Lehrlinge, sagte Helmut Schwarzl, der Geschäftsführer des Produktionswerks von Geberit Österreich in St.Pölten-Pottenbrunn.

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12.4.12
Frosch und Kröte queren jetzt die Straßen – NÖ-Projekt “Amphibienzäune” und Freiwillige schützen die Tiere
Amphibienwanderung Achtung

Die Wanderung der Frösche, Kröten, Unken und Molche hat begonnen. Auf den Straßen ist jetzt Vorsicht geboten. Alle heimischen Amphibienarten sind vom Aussterben bedroht. Das Land NÖ hat daher viele Schutzzäune errichtet und will das erfolgreiche Projekt „Amphibienzäune” auch nächstes Jahr fortsetzen.

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11.4.12
“Die Niederösterreicher. I am from Lower Austria” – offizielle Eröffnung der neuen Ausstellung im Kunstmuseum Waldviertel
Die Niederösterreicher - die neue Jahresausstellung im Kunstmuseum Waldviertel

Das Kunstmuseum Waldviertel eröffnet am Samstag offiziell seine Jahresausstellung „Die Niederösterreicher”. Prominente und weniger bekannte Niederösterreicher sind in Porträts gemalt zu sehen. Andere Bilder erzählen die Urgeschichte Niederösterreichs. Venus von Willendorf spricht real und zeitlos. Und es gibt eine Mitmach-Aktion: Jeder kann Teil der Ausstellung werden.

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10.4.12
“EDU|days 2012″ an der Donau-Universität Krems – Symposium zu digitalen Medien im Unterricht
Digitale Medien im Unterricht

Digitale Medien in Unterricht und Lehre sind Thema eines zweitägigen Symposiums, das ab Mittwoch an der Donau-Universität Krems stattfindet: der “EDU|days 2012″. Veranstalter sind u.a. das Unterrichtsministerium, die Donau-Universität Krems und die Pädagogische Hochschule für NÖ.

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6.4.12
magzin-literaturtipp: “Ivana Bodrožić: Hotel Nirgendwo” – eine starke neue Stimme aus Kroatien
Ivana Bodrozic, kroatische Jungautorin

Der Debütroman „Hotel Nirgendwo” von Ivana Bodrožić im Zsolnay-Verlag spielt im Kroatien der Neunziger Jahre. Der Balkankrieg zerreißt die heile Familienwelt. Ein starkes Buch einer starken neuen Stimme aus Kroatien.

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5.4.12
Langenlois geht in die Luft! Jungfernflug des Heißluftballons “Ein guter Boden. Langenlois” nächste Woche am Loisium
Heißluftballon "Ein guter Boden. Langenlois" - Bildausschnitt

Langenlois geht in die Luft! Die Wein- und Gartenstadt startet nächsten Samstag einen großen Heißluftballon mit Gondel und der Botschaft „Ein guter Boden. Langenlois”. Fußballstar Toni Pfeffer ist Taufpate. Vor dem Jungfernflug gibt es am Loisium Probestarts für Kinder und Kindgebliebene, Blasmusik, Wein und Schmäuse.

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4.4.12
Heurigensuche in Perchtoldsdorf jetzt per “Heurigen-App” auf iPhone möglich
Perchtoldsdorf hat ein Heurigen-App

Wer hat ausg’steckt in Perchtoldsdorf? Für die Suche nach geöffneten Heurigen in Perchtoldsdorf kann jetzt aufs iPhone zurückgegriffen werden. Ein kostenloses „Heurigen-App” des Weinbauvereins Perchtoldsdorf steht zur Verfügung.

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3.4.12
Neue AKNÖ-Zentrale in St. Pölten kommt in die Herzogenburger Straße
Herzogenburger Straße in St. Pölten - der künftige Standort der AKNÖ-Zentrale

Die Standortwahl für die neue AKNÖ-Zentrale in St. Pölten ist getroffen. Gebaut wird sie nun auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofes in der Herzogenburger Straße. 2016 soll sie bezogen werden. Die Jugendeinrichtungen “Steppenwolf” und “frei:raum” sollen am Ort erhalten bleiben.

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2.4.12
Nur geringe Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern in Österreichs Großkonzernen
Frauen im Beruf

Eine Analyse der Einkommensberichte, die Österreichs Großbetriebe seit dem Vorjahr vorlegen müssen, zeige nur geringe Unterschiede bei der Entlohnung von Frauen und Männern, berichtet das Nachrichtenmagazin „Profil” in seiner heutigen Ausgabe. Die langjährige Forderung „gleicher Lohn für gleiche Arbeit” sei dort „nahezu erfüllt”.

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26.3.12
Erster “Frozen Yogurt Shop” Niederösterreichs eröffnet in St. Pölten
Frog - Frozen Yoghurt Shop in St. Pölten

Der erste „Frozen Yogurt Shop“ in ganz Niederösterreich – das „Frog“ – eröffnet Ende der Woche in St. Pölten. Adresse ist der Rathausplatz 16, ein denkmalgeschütztes Gebäude, das Eigentümer Ernst Stölner umfassend hat renovieren lassen.

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23.3.12
Ausstellung “Gemischter Satz” in der Landhausgalerie in St. Pölten: Rega Bannert und Josef Willach
Rega Bannert - Rendezvous im Mond (Ausschnitt)

Die Landhausgalerie „Ausstellungsbrücke” in St. Pölten zeigt ab 28. März Werke der Künstler Rega Bannert aus Wiener Neudorf und Josef Willach aus St. Pölten.

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22.3.12
Effiziente Immobiliensuche im Internet – Immoscout24 jetzt auch in Österreich mit eigenem Webportal
Immobiliensuche in Österreich

Seit Anfang des Jahres ist der „Immobilienscout24“ auch in Österreich vertreten. Die größte deutsche Immobilienbörse betreibt ein eigenes Österreich-Portal für die Suche nach Wohnungen und Häusern für Kauf und Miete in Niederösterreich und allen Bundesländern.

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21.3.12
Luxemburgs Botschafter zu Gast im Rathaus St. Pölten
Luxemburgs Botschafter in Österreich - zu Gast in St. Pölten

Gast im Rathaus St. Pölten war letzten Freitag der Botschafter Luxemburgs in Österreich, Hubert Wurth. Mit Bürgermeister Matthias Stadler besprach er mögliche Kooperationen in den Bereichen Kultur und Wirtschaft.

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20.3.12
Das IDEA Designcenter in Schrems feiert seinen 20. Geburtstag – edle Porzellane, Seidentücher und Möbel von Warlamis
20 Jahre IDEA Designcenter in Schrems

Das IDEA Designcenter in Schrems (Waldviertel), geleitet von Makis und Heide Warlamis, feiert seinen 20. Geburtstag und blickt zurück auf viele Erfolge. Bis 30. Juni können Kunst- und Design-Kollektionen bei IDEA vergünstigt gekauft werden – edle Porzellane, Seidentücher, Möbel, Sitzsteine u.v.m.

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19.3.12
Landluft schnuppern! Sonnentor sucht Volontäre für eine Woche Mitarbeit beim Biokräuterbauern
Sonnentor - Landluft schnuppern - eine Woche beim Biokräuterbauern

Landluft schnuppern ist die Devise. Mitleben, anpacken und verstehen lernen, wie Biobauern arbeiten. Waldviertels Biospezialist Sonnentor sucht Volontäre, die eine Woche kostenlos beim Biokräuter-Bauern leben und mitarbeiten wollen.

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16.3.12
Kremser Fußgängerzone – eine der meistfrequentierten Einkaufsstraßen Österreichs
Fußgängerzone in der Innenstadt Krems

Fast 70.000 Passanten zählt die Kremser Fußgängerzone pro Woche. Damit liegt sie unter den zehn meistfrequentierten Einkaufsstraßen Österreichs. Und in Niederösterreich nur hinter St. Pölten.

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15.3.12
Mountainbike-Spitzensport-Rennen in Langenlois – die “25. Kamptal Klassik Trophy” am Zöbinger Heiligenstein
MTB-Racing am Zöbinger Heiligenstein - Kamptal Klassik Trophy

Die Mountainbike-Racer kommen! Langenlois ist am 24. und 25. März wieder Pilgerstätte nationaler und internationaler MTB-Spitzensportler, die am Zöbinger Heiligenstein um die „25. Kamptal-Klassik Trophy“ wetteifern. Welt- und Europameister und österreichische MTB-Asse nehmen teil.

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14.3.12
St. Pölten: “Umweltschutzkomitee” der NGOs tagte mit Bgm. Matthias Stadler
Rathausplatz St. Pölten

Schon seit 1976 gibt es in St. Pölten ein „Umweltschutzkomitee” mit Vertretern von NGOs. Es fungiert als Ideengeber der Stadtpolitik und Stadtverwaltung. Vor kurzem tagte das Komitee wieder mit St. Pöltens Bgm. Matthias Stadler im Rathaus.

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13.3.12
NÖ-Leihradsystem “nextbike” startet in die neue Saison – Leihrad-Winterbetrieb in St. Pölten als Pilotprojekt gut gelaufen
Erstmaliger Winterbetrieb bei nextbike

Probeweise gab es heuer erstmals einen Winterbetrieb beim NÖ-Rad-Leihsystem „nextbike“. Und zwar in St. Pölten. Das Pilotprojekt ist gut gelaufen. Am 20. März startet wieder die reguläre Saison für „Leihradl nextbike“ an über 275 Radleihstationen in NÖ. Ende März gibt es einen „Österreichischen Radgipfel“ in Perchtoldsdorf.

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12.3.12
Autorentagung “Europäischer Frühling. Literatur im Brennpunkt der Revolte” in Krems – mit Robert Menasse
Robert Menasse, bekannter österreichischer Schriftsteller

Die jungen Schriftsteller sind zahm und zahnlos geworden. Gegensteuern will ein zweitägiges Symposium kommende Woche in Krems unter der Überschrift „Europäischer Frühling: Literatur im Brennpunkt der Revolte“. Robert Menasse wird teilnehmen. Und zahlreiche Jungautoren aus Österreich, Deutschland und Europa.

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9.3.12
“opening up spaces for arts & the public” – Das Internet als Medium der Kunst und Kultur – Veranstaltung im Kunstraum NÖ
3D Printer, Metalab, Wiener "Hackerspace"

Das Internet ist ein öffentlicher Raum, der auch der Kunst neue Wege öffnet. Eine Debatte und Vorträge dazu gibt es am 15. März im Kunstraum NÖ in Wien. Mit dabei sind die „digitalen Aktionisten” von ubermorgen.com, der Wiener „Hackerspace” Metalab sowie „Miss Baltazar’s Laboratory” und das Victoria & Albert Museum, London.

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8.3.12
Ulrike Putz-Alb als “Wienerwälderin 2012″ ausgezeichnet – für besonderes nachhaltiges und soziales Engagement
Ausgezeichnet als Wienerwälderin 2012 - Ulrike Putz-Alb

Der „Biosphärenpark Wienerwald” ist auf eine gute Idee gekommen: Er zeichnet Frauen aus, die sich besonders für soziale und ökologische Nachhaltigkeit engagieren. Anlässlich des 101. Weltfrauentags wurde nun Ulrike Putz-Alb aus Purkersdorf in diesem Sinne als „Wienerwälderin 2012” geehrt.

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7.3.12
St. Pölten: Neue XXXLutz-Filiale am Europaplatz eröffnet
Eröffnung neuer Standort XXXLutz St. Pölten

Das Möbelhaus XXXLutz hat am Montag sein neues Haupthaus in St. Pölten eröffnet – in zentraler Lage direkt am Europaplatz.

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27.12.11

“Sein Gesicht leuchtet wie die Sonne” – “Christus Heute”-Ausstellung von Makis Warlamis in Schrems – Moderne Kunst und christliche Spiritualität

Noch bis 15. Jänner ist im Kunstmuseum Waldviertel die Jahresausstellung "Christus Heute" von Makis Warlamis zu sehen. Auf beeindruckende Weise verbindet er moderne Kunst und eine christliche Spiritualität, die weltoffen ist. Zum Gespräch zu Gast bei Makis Warlamis war magzin.at-Herausgeber Andreas Wagner.
Makis E. Warlamis - Christus Heute - Ausstellung

Fast 200 Bilder umfasst die Ausstellung Christus Heute, die Makis E. Warlamis (im Bild) im Lauf von zehn Jahren gemalt hat.

„Es ist wahrlich unmöglich, Christus zu malen“, sagt Makis Warlamis, der Maler, Architekt, Designer und Autor griechischer Herkunft, der seit langem im Waldviertel lebt und von hier aus seine Kunst in alle Welt trägt. Noch bis 15. Jänner ist seine Jahresausstellung „Christus Heute – Faszination.Christus.Erleben“ zu sehen – im Waldviertler Kunstmuseum, das Makis Warlamis und seine Frau, Heide Warlamis, 2009 in Schrems eröffneten.

Ein scheinbarer Gegensatz: moderne Kunst und christliche Spiritualität

Fast 200 Bilder von Christus umfasst die Ausstellung „Christus Heute“, fast alle von Makis Warlamis selbst geschaffen. Intensiv und höchst beeindruckend. Sprühend vor Farbe, vibrierend, verbinden sie scheinbare Gegensätze: moderne zeitgenössische Kunst und christliche Spiritualität.

Zehn Jahre hatte Makis Warlamis an seinen Christus-Bildern gearbeitet, bevor sie ausgestellt wurden. Kein Bild gleicht dem andern – in der Ausführung. „Es ist wahrlich unmöglich, Christus zu malen, aber gerade diese Unmöglichkeit macht mein Christus-Projekt möglich“, schreibt Warlamis.

“Sein Gesicht leuchtet wie die Sonne, sein Anlitz ist wie der Blitz”

Die Reaktionen der Besucher sind überaus positiv, berichtet Bernhard Antoni, der Warlamis schon viele Jahre begleitet und die Ausstellung kuratierte. „Zu 100 Prozent. Sie können unser Gästebuch durchblättern. Von der ersten bis zur letzten Seite herrscht darin Ergriffenheit.“

Schon die künstlerische Qualität der Warlamis-Bilder ist ein Erlebnis und hinreißend. Moderne Kunst, mit unglaublichem Reichtum der Farben, Formen und Facetten.

Zugleich wohnt allen Bildern eine tiefe innere Beziehung ein, eine Innerlichkeit und starke Emotionalität: „Für mich ist das Zentrum des Universums das Licht“, so Warlamis. „Dieses Licht ist für mich mein Christus, mein kleiner Christus. Er ist schmächtig und unscheinbar, aber sein Gesicht leuchtet wie die Sonne, sein Anlitz ist wie der Blitz.“

Jeder Besucher wird einbezogen – am Tisch des letzten Abendmahls

Auch die Dramaturgie der Ausstellung, ihr Aufbau, ihre Abfolge nimmt gefangen. Beim Eintritt begegnen die Antlitzbilder Christi. Danach halbfigurige, dann oben die ganzfigurigen Christus-Bildnisse. Auch die Thematik steigert sich in diesem Aufstieg, wird immer umfassender.

Und nicht nur Gemälde – in größeren bis großen Formaten zu 5 x 2 Metern – erwarten den Besucher. Die Eindrücke werden durchmischt mit Skulpturen (auch einer Mutter-Gottes-Keramik von Heide Warlamis) und modernsten Kunstformen: Videos und Installationen. Der Tisch des letzten Abendmahls bietet Platz zum Sitzen, das leere Grab Christi kann wie eine Höhle betreten werden. „Meine Ausstellungskonzeption ist wie ein Filmprojekt, ein Theaterprojekt. In diese Inszenierung wird jeder einbezogen.“

Kindlicher Trost – Erinnerung an den griechischen Bürgerkrieg

Makis Warlamis ist in Griechenland aufgewachsen. Im griechischen Bürgerkrieg (1946-1949), bald nach dem Ende der deutschen Besatzung, wurde sein Vater erschossen, erzählt er im Gespräch. Sein Vater, sein Lehrer und andre Menschen, die er als Kind kannte.

Seine Mutter war tiefgläubig. Mit ihr auf der Flucht und untergebracht in einer griechisch-orthodoxen Kirche, war nächtens in dieser Kirche die Kerze, deren Schein Christus verkörperte, sein kindlicher Trost. „Das war für mich so eine Art Anker oder Retter. Jemand, der mich schützt“, erinnert sich Warlamis im Gespräch mit magzin.at.

“Ich habe Christus in New York gesehen, in Wien und im Waldviertel”

„Mein Christus. Ich muss ihn suchen und finden. Er ist in mir“, sagt Warlamis. „Ich habe ihn in New York gesehen, in Wien und im Waldviertel.“ – „Meine Kunst ist es, dieses Bild in mir sichtbar zu machen, festzuhalten – obwohl damit eine Menge Probleme auftauchen.“ Wie lässt sich das geistige Bild auf eine weiße Fläche bringen? Wie seine Doppelnatur zeigen und bewahren?

Warlamis Christus-Bilder sind inspiriert von der ganzen europäischen Kunstgeschichte. Er stellt diese sozusagen wieder her. Sei es die byzantinische Ikonenmalerei. Oder Bilder, die die Stile der großen Meister der Kunstgeschichte aufgreifen – wie El Greco, Velázquez, Rembrandt, Rubens oder Caravaggio. Auch Bildzitate ihrer Werke erscheinen bei Warlamis.

600 Grad heißes Feuer – subversive Techniken des Malens

Und doch ist alles Gestus modernster Kunst. Übermalungen, Verfremdungen, überliegende Folien, die die Doppelnatur Christi materialisieren, Verfleckungen, Aufrauungen. Surreale und naive Kompositionen usw. Synoptische Verdichtungen. Eine unglaubliche Fülle und Variationsbreite, gleich einem üppigen Festmahl. „Mein Christusbild ist eine unendliche Synthese alter Darstellungen im Zeitraum von mehreren tausend Jahren. Wie eine unendliche Projektion tausender Bilder der Vergangenheit.“

Selbst mit 600 Grad heißem Feuer rückte Warlamis manchen seiner Christus-Bilder zu Leibe; in einer Art alchemistischem Prozess: „Ich muss viele subversive Techniken anwenden“, beschreibt das Warlamis. „Und in diesem Verwandlungsprozess taucht Er unverhofft auf.“ – Er, der Christus.

Christus als Pantokrator – Privataudienz beim Papst

Keins der fast 200 Christus-Bilder von Warlamis gleicht dem anderen. Nur Christus kehrt in gleicher Haltung in (fast) allen wieder – wie ein Archetyp, ein Urbild: „Christus ist immer aufrecht. Er ist der Segnende“, erklärt Warlamis im Gespräch. „Für mich ist er diese senkrechte Linie, die von unten nach oben zeigt.“

Zugleich ist dieses Urbild Christus als Pantokrator – wie in der griechisch-orthodoxen, byzantinischen Ikonenmalerei. Christus als Pantokrator – das heißt als „All- und Weltenherrscher“. Die griechische Herkunft Warlamis ist keineswegs unbedeutend. Die vorsokratische und die neuplatonische antike Philosophie sind ihm, wie der griechisch-orthodoxen Kirche überhaupt, vertrauter.

Zu deren Oberhäuptern, den Metropoliten, unterhält Warlamis engeren Kontakt. Aber auch der Papst hatte ihn, wegen seiner Christus-Bilder, vor zwei Jahren zu einer Privataudienz nach Rom geladen.

Panorama Christus Heute Ausstellung

Ein Weltchristus wie bei El Greco

„El Greco“, lässt Warlamis im Gespräch tiefer blicken, „ist natürlich ein leuchtendes Vorbild.“ El Greco („der Grieche“, 1541-1614), einer der größten Maler der spanischen Kunstgeschichte und der Spätrenaissance, war auch Meister der byzantinischen Ikonenmalerei. „Er hat versucht, daraus eine Art manieristischer Form auch für den Westen zu kreieren. Und hat so einen Weltchristus geschaffen.“

Einen „Weltchristus“ – das heißt ein Christus-Bild, das die Bildsprache Roms und Konstantinopels verbinden sollte, das Erbe der beiden großen christlichen Kirchen und Welten, der römisch-katholischen und der oströmisch-byzantinischen. Ein „Synkretismus“, der auf Universalität, auf das Gemeinsame und Verbindende zielt.

Und auch bei Warlamis ist Christus – auch eben in diesem Sinne – ein universeller Weltchristus: „Mit der unendlichen Bildvibration will ich sichtbar machen, dass wir nicht einen einzelnen Bildtypus festhalten sollten, keinen evangelischen, katholischen oder orthodoxen Christus – denn wir könnten ihn in der nächsten Sekunde aus den Augen verlieren.“

Rückschauende Postmoderne – der Geist ist zeitlos

„Rückschauende Postmoderne“ nennt Warlamis seine eigene Kunstkonzeption. „Heute besteht die Gefahr, dass wir für alle Zeiten die Kunstgeschichte verlieren. Daher habe ich mir gedacht, ich hole sie in meinen Bildern zurück. Leihe sie mir zusagen.“

Christus Heute - Ausstellung - Kunstmuseum Waldviertel

Aber noch ein anderes, tieferes Element trägt sein Verständnis: „Es ist alles synchron“, sagt Warlamis, „deswegen spielt Zeit für mich keine Rolle. Alle Zeiten sind vorhanden. Man braucht sie nur zu holen. Sie leuchten, sie vibrieren. Alle diese Zeiten. Und ein Raffael vibriert, ein Rembrandt und ein El Greco vibriert.“

Die moderne Kunst ist frei, sagt er. Sie kann heute alles aufgreifen. „Darum geht es, aktuell zu sein in der Kunst, und gleichzeitig aber zeitlos. Deswegen sage ich ja, der Geist hat keine Zeit.“

Christus ist die universelle Liebe

Mittelpunkt von Warlamis-Christus Auffassung ist aber die universelle Liebe, wie wohl in vollendeter Form in Paulus 1 Kor 13 ausgedrückt, dem Hohelied der Liebe. „Gott ist für mich kein abstrakter Begriff. Gott ist für mich die unermessliche Liebe. Und Liebe ist mein höchstes Gut“, sagt Warlamis im Gespräch.

„Liebe ist ein Mysterium, und kein bloßes Wort. Und sie ist die Bindung aller Seelen, weil ich denke, dass alle Menschen im Grunde miteinander verwandt und verbunden sind.“

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1 Kor 13, Paulus – das Hohelied der Liebe:
“Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte
und alle Geheimnisse wüsste
und alle Erkenntnisse hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich nichts.”
(1 Kor 13, 1-2 – zit. nach: Das Neue Testament, Einheitsübersetzung, 1981, Österr. Kath. Bibelwerk)

Jahresausstellung “Christus Heute – Faszination.Christus.Erleben”
noch bis 15. Jänner 2012
Das Kunstmuseum Waldviertel
3943 Schrems, Mühlgasse 7a
Tel. 02853 / 72 888 – 0
Öffnungszeiten: 10 – 17 Uhr
Eintrittspreis: 7 Euro (erm. und Gruppen: 5,50 Euro / Kinder: 4 Euro)
freier Eintritt mit NÖ-Card
www.daskunstmuseum.at


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